Giesinger Grüne wollen Parkhausflächen der Öffentlichkeit zugänglich machen

Die grüne Fraktion im Bezirksausschuss 17 hat beantragt, dass die Stadtverwaltung beauftragt wird, ein Konzept für ein Modellprojekt mit Unternehmen zu erarbeiten, wie bestehende Parkgaragen für Eigentümer*innen von Parkausweisen außerhalb der Geschäftszeiten zum Abstellen von Kfz nutzbar gemacht werden können.

Nachts lässt sich - nicht nur im Bezirk 17 - die Auslastung des vorhandenen Parkraums wie folgt beschreiben: Die Parkplätze am Straßenrand sind stark aus- bzw. oftmals sogar überlastet, PKW-Fahrer*innen erzeugen während ihrer nächtlichen Suche nach einem Parkplatz zusätzlichen Verkehr und damit Lärm und Abgas und parken oft auf nicht dafür vorgesehenen Flächen. Demgegenüber stehen gerade nachts viele Hoch- wie Tiefgaragen nahezu leer. Dies gilt teilweise für zu Wohnanlagen gehörige Tiefgaragen, v.a. aber für Tiefgaragen von Supermärkten usw.. Durch das Modellprojekt soll evaluiert werden, ob die aktuell brach liegende Kapazität genutzt werden kann.

Kurz nach der Erstellung des Antrags wurde in der Presse bekannt, dass sich auch der Städtetag in Nordrhein-Westfalen mit derartigen Konzepten beschäftigt. „Das zeigt, dass unsere innovative Idee absolut zeitgemäss ist.“, so Marcus Kaiser, grünes Mitglied im UA Verkehr. Allerdings müssen noch viele Details geklärt werden, so Kaiser weiter.

Auf Anregung von Zoe Bäcker (Mitglied UA Verkehr von Bündnis 90/Die Grünen) und der SPD wurde der Antrag dahingehend erweitert, dass die Stadtverwaltung bei den zuständigen Stellen in NRW Informationen einholen soll, mit dem Ziel, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.h

Donnerstag, 18. Oktober 2018
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